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Mehrgenerationenhäuser werden mit zusätzlich rund 5,45 Millionen Euro gefördert

Arbeit und Soziales, Bundesförderung
18. November 2019
Mehrgenerationenhäuser - Wir leben Zukunft

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung den Weg für die zusätzliche Unterstützung von Mehrgenerationenhäuser (MGH) geebnet und den Titel um insges. 5,45 Millionen Euro aufgestockt. „Ab 2020 erhält jedes Mehrgenerationenhaus 10.000 Euro mehr vom Bund, darunter auch die Mehrgenerationenhäuser in Maxhütte-Haidhof, Wackersdorf, Waldmünchen, Regensburg und Regenstauf“, freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder.

Die Einrichtungen seien damit weiterhin gut aufgestellt und haben Planungssicherheit. „Die Häuser leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft und sind aus den jeweiligen Kommunen nicht mehr wegzudenken. Die Kompetenz der Mehrgenerationenhäuser kenne ich gut und schätze sie sehr, gerade auch wenn es darum geht, die Kommunen durch bedarfsorientierte Infrastruktur zukunftsfest auszurichten. Deshalb bin ich sehr froh, dass sich der Einsatz für eine zukunftssichere Förderung gelohnt hat“, so MdB Marianne Schieder weiter.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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