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MdB Marianne Schieder zum „Ratsch auf dem Dorfplatz“ auf der Grünen Woche

Ernährung und Landwirtschaft, Wahlkreis
21. Januar 2019
MdB Marianne Schieder (2. von rechts) diskutierte mit dem Diözesanvorsitzenden Max Hastreiter, Elisabeth Gassner, Christine Reitinger und Pfarrer Udo Klösel (v.r.n.l.) von der Katholischen Landvolkbewegung

MdB Marianne Schieder (2. von rechts) diskutierte mit dem Diözesanvorsitzenden Max Hastreiter, Elisabeth Gassner, Christine Reitinger und Pfarrer Udo Klösel (v.r.n.l.) von der Katholischen Landvolkbewegung

Ein Besuch der Internationalen Grünen Woche stand auch dieses Jahr fest im Terminkalender der Parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Marianne Schieder. Gemeinsam mit anderen bayerischen SPD-Abgeordneten absolvierte sie einen Rundgang auf der Messe in Berlin. Neben vielen Informationen und anschaulichen Präsentationen rund um Ernährung, Landwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit, wurde dort auch über die Entwicklung des ländlichen Raumes diskutiert.

Den Auftakt machte der „Ratsch auf dem Dorfplatz“, zu dem MdB Marianne Schieder von der Katholischen Landvolkbewegung in der Diözese Regensburg eingeladen wurde. Auf einem Podium diskutierte sie mit dem Diözesanvorsitzenden, Max Hastreiter, aus Gleißenberg im Landkreis Cham und den interessierten Messebesuchern über Herausforderungen, Vor- und Nachteile aber auch Chancen, die das Leben auf dem Land mit sich bringt. Gegenden wie die Oberpfalz würden von manchen gerne als strukturschwach abgestempelt. Dabei hätte unsere Heimat einiges zu bieten, von der hohen Lebensqualität über viele kulturelle Veranstaltungen bis hin zu attraktiven Arbeitsplätzen, erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete. „Unser Leben auf dem Land – wir nehmen’s in die Hand!“, müsse die Devise sein, so MdB Marianne Schieder. Sie bedankte sich bei allen ehrenamtlich engagierten Menschen, gerade auch aus dem kirchlichen Bereich, die mit ihrem Einsatz für ihre Heimat das Leben auf dem Land liebens- und lebenswert werden lassen.

In dieselbe Kerbe schlug die Katholische Landjugendbewegung, die sich auf einem der nahegelegenen Stände präsentierte. Unter dem Motto „Wir bewegen Europa“ zeigten junge engagierte Menschen, was sie am ländlichen Raum schätzen, wie sie ihre Heimat gestalten und dabei auf ein gemeinsames Europa setzen, das Frieden und Freiheit und Demokratie sichert.

Ihren Rundgang schloss MdB Marianne Schieder in der Bayern-Halle ab. Dort sprach sie an den Ständen der ARBERLAND REGio GmbH mit Tourismusexperten aus dem Bayerischen Wald. Am Stand des Landesfischereiverband Bayern e.V. ging es vor allem um die Anliegen der Oberpfälzer Teichwirte. Hier standen mit dem Alfred Stier, Vizepräsident des Landesfischereiverbandes Bayern und Bernhard Feneis, Präsident des Verbandes der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur gleich zwei Oberpfälzer Experten Rede und Antwort.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
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Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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