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MdB Marianne Schieder: Heimatmuseen meines Wahlkreises erhalten Zuschlag aus Soforthilfeprogramm

Bundesförderung, Kultur und Medien
22. Juni 2020
MdB Marianne Schieder freut sich über die Förderung von Heimatmuseen in ihrem Wahlkreis

Gleich drei Museen im Wahlkreis Schwandorf-Cham können sich über eine Finanzspritze freuen. Sie erhalten eine Bundesförderung aus dem „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“. Darüber informiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder.

So kann sich das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath Perschen über eine Förderung in Höhe von 24.750,00 Euro freuen. Zum Zuge kommen ebenso das Schwarzachtaler Heimatmusem Neunburg vorm Wald mit einer Fördersumme von 16.237,50 Euro sowie das Landestormuseum Furth im Wald mit der Höchstförderumme von 25.000,00 €

MdB Marianne Schieder: „Ich freue mich sehr, dass die Kommunen und die regionalen Museen von der Initiative profitieren können. Die Mittel sind ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der kulturellen Teilhabe im ländlichen Raum. Gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise, merken wir, wie wichtig Museen für den Zugang zu unserem kulturellen Erbe sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Vermittlung von Kultur und Geschichte.“

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ ist Teil des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ des Bundes. Insgesamt stehen Mittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Bewerben konnten sich Einrichtungen in Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern, um Heimat- und Freilichtmuseen, Bodendenkmäler und archäologische Stätten zu modernisieren.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
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Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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