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Krankenhäuser Oberviechtach, Cham und Roding erhalten Finanzspritze vom Bund

Bundesförderung, Gesundheit und Pflege
10. Juli 2019

Für die SPD-Bundestagsfraktion ist die Sicherung einer guten medizinischen Versorgung auf dem Land ein wichtiges Anliegen. Auf ihre Initiative hin werden jährlich ab 2020 rund 48 Millionen Euro an Krankenhäuser in ländlichen Regionen ausgeschüttet. Die Mittel verteilen sich auf 120 Kliniken, die je 400.000 Euro erhalten. Die Liste der geförderten Krankenhäuser wurde jetzt veröffentlicht und wird jährlich aktualisiert. Darunter sind auch die Asklepios Klinik Oberviechtach und die Krankenhäuser Cham und Roding.

Marianne Schieder, MdB erklärt: „Die Auswahl der Krankenhäuser richtet sich nach der Bevölkerungsdichte der Region, den Fahrzeiten zu alternativen Krankenhäusern und nach den vorhandenen Fachabteilungen des Krankenhauses. So müssen die geförderten Krankenhäuser mindestens eine Abteilung für Geburtshilfe, für Innere Medizin und eine chirurgische Fachabteilung zur Versorgung von Notfällen bereithalten.

„Damit machen wir“, so die Abgeordnete, „hier einen ganz konkreten Schritt, um regionale Krankenhäuser finanziell zu unterstützen und somit die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen sicherzustellen. Egal ob Stadt oder Land: Die Bürgerinnen und Bürger müssen unabhängig von ihrem Wohnort eine gute medizinische Versorgung erhalten.“

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte sich im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) dafür eingesetzt, dass ein Teil der freigewordenen Mittel aus dem bisherigen Pflegezuschuss gezielt an Krankenhäuser in ländlichen Regionen fließt. Der bisherige Pflegezuschuss für Krankenhäuser konnte entfallen, da die Pflege am Bett jetzt vollumfänglich von den Krankenkassen refinanziert wird.

Marianne Schieder freut sich, dass der Koalitionspartner von diesem Vorschlag überzeugt werden konnte und die Förderung der Krankenhäuser Oberviechtach, Cham und Roding im nächsten Jahr starten kann.


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