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Kötztingerin blickt MdB Marianne Schieder über die Schulter

Frauen, Praktikum im Bundestag
11. April 2019
Antonia Zschacke (links) und MdB Marianne Schieder fordern „Gleichen Lohn für Gleiche Arbeit“

Vier Wochen lang begleitete Antonia Zschacke aus Bad Kötzting die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder im Berliner Parlament. Von der klassischen Büroarbeit über verschiedene Gremiensitzungen bis hin zur Plenardebatte konnte sie sich ein umfassendes Bild von der Abgeordnetentätigkeit machen.

In der ersten Woche stand die Vorbereitung für die kommenden zwei Sitzungswochen im Vordergrund. Denn auch wenn die Abgeordneten gerade nicht in Berlin sind, fallen zahlreiche Aufgaben an: So sichtete die Praktikantin die eingehende Post, stellte Sitzungsmappen für die unterschiedlichen Termine zusammen und recherchierte zu anstehenden Themen Hintergrundinformationen.

Eine gute Vorbereitung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unabdinglich, wenn sich ohne Pause ein Termin an den nächsten reiht. „Wichtig ist aber auch, dass Praktikantinnen und Praktikanten Politik „live“ erleben können. Zu möglichst vielen Terminen mitgehen und sehen, wie es wirklich läuft“, erklärt MdB Marianne Schieder, die regelmäßig jungen Menschen Praktikumsplätze anbietet.

So standen Sitzungen der Ausschüsse für Recht und Verbraucherschutz sowie für Kultur und Medien und der SPD-Fraktion genauso wie das Verfolgen einer Plenardebatte auf Antonia Zschackes Programm. Außerdem verfolgte die Studentin eine Kundgebung vor dem Brandenburger Tor, wo anlässlich des „Equal Pay Day“ für den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit von Männern und Frauen demonstriert wurde – ein Thema für das sich auch Marianne Schieder und die ganze SPD-Fraktion einsetzen.

Antonia Zschacke freute sich über die Gelegenheit, den Bundestag von innen kennenzulernen. „Spontanität und Flexibilität sind in diesem Beruf besonders wichtig“, resümiert die Kötztingerin. So würden sich Termine schnell einmal ändern, komplett entfallen oder auch sehr kurzfristig neue angesetzt. Auf all das müsse man vorbereitet sein!


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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