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Gespräch mit BetriebsrätInnen

Arbeit und Soziales, Wahlkreis
28. Oktober 2020

Bereits im Frühjahr haben mich Kirstin Schärl und Werner Schäble, beide Betriebsräte bei der Leiharbeitsfirma Randstad, um einen Termin für einen gemeinsamen Gedankenaustausch gebeten. Coronabedingt konnte dieser aber erst in der vergangenen Woche in meinem Wahlkreisbüro stattfinden.

Wir waren uns uneingeschränkt darüber einig, dass Leiharbeit auf ihre Kernfunktion, Auftragsspitzen zu bewältigen und kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken, beschränkt bleiben muss.

Auch in der Leiharbeitsbranche, so waren wir uns weiter einig, braucht es flächendeckend eine starke gewerkschaftliche Vertretung und Betriebsrätinnen und Betriebsräte.
Eine solche Vertretung der Arbeitnehmerinteressen im Bereich der Leiharbeit gibt es bislang bundesweit nur bei Randstad, ansonsten auch sehr eingeschränkt regional.

Danke für das sehr informative Gespräch.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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