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Bahnhof Cham: Modernisierung dauert an. Vorentwurfsplanung voraussichtlich erst bis Mitte 2022 abgeschlossen

Verkehr, Wahlkreis
17. April 2020
MdB Marianne Schieder setzt sichfür einen barrierefreien Umbau des Bahnhofs Cham ein

Das Problem der nicht vorhandenen Barrierefreiheit im Chamer Bahnhof nahm die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder zum Anlass, um bei der Deutschen Bahn und im Bayerischen Staatsministerium für Bauen, Umwelt und Verkehr nachzuhaken.

Der erste Schritt des Ausbaus des barrierefreien Bahnhofs in Cham hinkt dem Zeitplan hinterher. Das geht aus den Antworten des Konzernbevollmächtigten für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel (vom 20.03.2020), und  Staatsministerin Kerstin Schreyer hervor.

In dem jetzt eingegangenen Schreiben erklärt die Ministerin, dass aktuell bei der DB die Vorbereitungen zur Ausschreibung der Planung liefen, der Freistaat arbeite parallel an der Verkehrlichen Aufgabenstellung.

Unter anderem heißt es weiter : „ Unser nächstes gemeinsames Ziel ist, die Vorentwurfsplanungen bis Mitte 2022 zum Abschluss zu bringen. Dass die ursprünglich noch für Ende 2019 angestrebte Unterzeichnung des Planungsvertrags noch nicht erfolgt ist, hat für den Zeitplan keine verzögernde Effekte, die Maßnahme befindet sich im avisierten Zeitrahmen.“

Ursprünglich hätte der Vertrag zwischen DB und Freistaat laut Mitteilung des Staatsministerium vom 8.8.2019 noch 2019 unterschrieben werden sollen.

„Der aktuelle Zustand am Chamer Bahnhof bleibt wohl bis in absehbare Zukunft unverändert. Der Bahnsteig ist nur über Treppen erreichbar. Für Rollstuhlfahrer, Fahrgäste mit körperlichen Beeinträchtigungen oder Kinderwagen ist das eine unzumutbare Hürde. Die Probleme sind nicht erst seit gestern bekannt, es dauert zu lange. Ich werde weiter Druck machen und in Berlin entsprechende Gespräche führen“, betont MdB Marianne Schieder.


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