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Zweite Islamkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion. MdB Marianne Schieder lädt Songül Demirtas aus Burglengenfeld nach Berlin ein

Kultur und Medien
04. März 2020
Auf Einladung von MdB Marianne Schieder bei Islamkonferenz in Berlin: Songül Demirtas aus Burglengenfeld

Um mit muslimischen Bürgern und Bürgerinnen ins Gespräch zu kommen, hat die SPD-Bundestagsfraktion 2017 die Islamkonferenz ins Leben gerufen. Wegen der überwältigenden Resonanz fand die Veranstaltung unter dem Thema „Muslime in Deutschland“ am 04.03.2020 erneut in Berlin statt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hatte zur hochrangig besetzten Fachkonferenz auch die Burglengenfelderin Songül Demirtas eingeladen.

Bei der Veranstaltung ging es bewusst nicht um Sicherheitsthemen, Radikalisierung oder Islamismus. Vielmehr stand der Austausch mit den Musliminnen und Muslimen über deren Alltag im Vordergrund, insbesondere mit welchen Problemen sie in Arbeitswelt und Schulen oder auf dem Wohnungsmarkt konfrontiert sind. Konkret ging es daher um die Frage, welche Wege es zu einer gerechteren gesellschaftlichen Partizipation gibt und wie ein gutes Miteinander gelingen kann.

Im Rahmen des umfangreichen Programms konnten viele Anliegen diskutiert werden. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey begrüßte zusammen mit MdB Uli Grötsch die rund 300 Gäste aus ganz Deutschland. Bei der nachfolgenden Diskussion befassten sich Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher muslimischer Verbände mit dem Thema „Muslimisch Identität in Deutschland – gläubig und selbstbewusst“. In den anschließenden Diskussionsforen ging es um allgemeine gesellschaftliche Lebensbereiche, wie „Gute Nachbarschaft im Stadtteil“, „Dialog der Religionen“ oder „Feminismus und Islam – ein Widerspruch?“.

Songül Demirtas zog ein positives Fazit und betonte die Bedeutung des Austauschs: “Wir alle wissen, dass sich das gesellschaftliche Klima in den letzten Jahren verändert hat. Teilweise werden Ängste geschürt, gegenüber „den anderen“, auch und gerade gegenüber uns Musliminnen und Muslimen. Parteien wie die AfD instrumentalisieren die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger und prangern den Islam pauschal an, da er nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Ich widerspreche dem entschieden. Gerade nach den rassistischen Morden in Halle müssen wir uns gemeinsam für ein friedliches und tolerantes Miteinander einsetzen. Wir müssen weiterhin das Gespräch und die Begegnung suchen. Darum sind Konferenzen wie die heutige so wichtig!“


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Der Antrag der AfD-Fraktion mit dem Thema: “Der Trauer um die deutschen Opfer des Zweiten Weltkrieges mit einer Gedenkstätte Ausdruck verleihen” ist mehr als unsäglich und beschämend. Quelle “Deutscher Bundestag”


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