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Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2018 “

Wettbewerbe und Jugendprogramme
08. August 2018

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder unterstützt auch dieses Jahr wieder das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ und macht auf den Wettbewerb “Aktiv für Demokratie und Toleranz 2018“ aufmerksam. „Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten im Land einzumischen. Eine demokratische Gesellschaft braucht Engagement und Zivilcourage. Beides sichert das Zusammenleben und den ganz alltäglichen Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft“, betont MdB Marianne Schieder.

Um dieses zivilgesellschaftliche Engagement zu würdigen, zu fördern und anderen als Wissen zur Verfügung zu stellen, lobt das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) bereits zum 18. Mal in Folge den Aktiv-Wettbewerb aus.

Grundsätzlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Gesucht werden vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten für eine lebendige und demokratische Gesellschaft. Dabei geht es nicht darum, die „einzigartige Aktion“ zu finden, sondern die Vielfalt der einzelnen Maßnahmen zu zeigen. Wichtig ist, dass es sich um bereits (weitgehend) durchgeführte Projekte und Initiativen handelt. Außerdem sollten sich die eingereichten Projekte in den Themenfeldern des BfDT bewegen: Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus, Antisemitismus.

Teilnehmen können Einzelpersonen und Gruppen, die dort und anderswo das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen. Die Aktivitäten sollen hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen werden und sich in der Praxis bewährt haben. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Beiträge, welche bereits im Rahmen anderer Bundesprogramme gefördert werden. Den Gewinnern winken Geldpreise im Wert von 2.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit.

MdB Marianne Schieder: „Mitmachen lohnt sich! In meinem Wahlkreis setzen sich viele Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ideenreich und engagiert gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für den gegenseitigen Respekt verschiedener Kulturen ein.“

Gesucht sind dieses Jahr vor allem Projekte, die sich einsetzen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Deutschland, gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und für Radikalisierungsprävention.

Interessierte können sich einfach und unkompliziert auf der Homepage des Bündnisses www.buendnis-toleranz.de zum Wettbewerb anmelden.

Der Einsendeschluss für die Unterlagen ist der 23.09.2018.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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