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Simon Heimerl auf Einladung von MdB Marianne Schieder bei Jugend und Parlament 2019

Wettbewerbe und Jugendprogramme
04. Juni 2019
Planspiel im Bundestag: Simon Heimerl mit MdB Marianne Schieder (Foto: Peter Wein)

Planspiel im Bundestag: Simon Heimerl mit MdB Marianne Schieder (Foto: Peter Wein)

Vom 1. bis 4. Juni findet im Deutschen Bundestag das diesjährige Planspiel Jugend und Parlament (JuP) statt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder, Mitglied der Inneren Kommission des Ältestenrates, begrüßte im Plenarsaal die rund 300 Jugendlichen aus ganz Deutschland. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war auch der 19-jährige Student Simon Heimerl aus Nittenau, den Marianne Schieder nominiert hatte.

Die Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 Jahren übernehmen für vier Tage die Rollen von fiktiven Abgeordneten, stellen das parlamentarische Verfahren nach und simulieren vier Gesetzesinitiativen. Simon Heimerl wurde während des Planspiels zu Vitus Kochelhammer, Abgeordneter der BP (Bewahrungs-Partei) und Mitglied im Verteidigungsausschuss. Zudem ist der verteidigungspolitischer Sprecher seiner BP-Fraktion.

An den Originalschauplätzen des Deutschen Bundestages lernen die Jungparlamentarierinnen und -parlamentarier die Arbeit der Abgeordneten kennen, sei es in den Fraktionen, den Landesgruppen, den Ausschüssen oder im Plenum. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal treten Rednerinnen und Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zur Debatte stehen drei Gesetzesentwürfe und ein Antrag.  

Simon Heimerl erlebt vier intensive, spannende Parlamentstage und heiße Debatten um fiktive Gesetzentwürfe. „Es ist aufregend, wie nah das Planspiel an der Realität ist! Wir haben wie echte Bundestagsabgeordnete in Fachausschüssen und Fraktionsrunden beraten und haben nach mehrheitsfähigen Kompromissen gesucht. Hier ist entscheidend, wer am besten überzeugen kann“, beschreibt er seine Erfahrungen.

MdB Marianne Schieder unterstützt das Planspiel und freut sich, dass Simon Heimerl die Gelegenheit hatte, daran teilzunehmen: „Jugendliche und junge Erwachsene wollen gehört werden und mitreden, gerade wenn es um ihre Zukunft geht – das zeigen nicht nur die Schülerproteste unter dem Motto ‚Fridays for future‘. Veranstaltungen wie Jugend und Parlament tragen dazu bei, junge Menschen für Politik und eine lebendige Demokratie zu begeistern. Das ist heute, angesichts demokratiefeindlicher Tendenzen in unserer Gesellschaft, wichtiger denn je“, betont sie.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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