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Mit Abstand und Maske im Deutschen Bundestag

Praktikum im Bundestag
13. Oktober 2020

Trotz der aktuellen Pandemie konnte die Jura-Studentin Judith Kargl ihr vierwöchiges Praktikum bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder in Berlin absolvieren. In Zeiten von verbotenen Großveranstaltungen und Abstandsgeboten stellte dies eine besondere Situation dar. Viele der Termine waren entweder abgesagt oder es gab eine strenge Begrenzung der Personenzahl, immer mit Abstand und Maske.

Kein Platz für Praktikant*innen also? Nein, so sei es auf keinen Fall gewesen. In ihrem Praktikum konnte Judith Kargl trotzdem wertvolle Erfahrungen sammeln. „Ich bin mit der Einstellung in dieses Praktikum gegangen, einfach so viel mitzunehmen wie möglich. Für mich war der Blick hinter die Kulissen des Bundestages ein tolles und einzigartiges Erlebnis. Als Jura-Studentin ist es sehr interessant, mit zu bekommen, wie Gesetze entstehen“, fasst sie ihre Erfahrungen zusammen.

„Wir haben versucht, unsere Praktikantin so gut wie möglich einzubinden. Für mich ist es sehr wichtig, jungen Menschen die Politik näher zu bringen und wie geht das besser als mich bei meiner täglichen Arbeit zu begleiten?“, erklärte MdB Marianne Schieder. Neben den täglichen Arbeiten im Büro, wie Recherche, das Vorbereiten von Sitzungen oder die Bearbeitung von Bürgeranfragen, konnte Judith Kargl während ihrem Praktikum außerdem an Plenarsitzungen, an Fachgesprächen und an den Sitzungen der Bayerischen SPD-Landesgruppe teilnehmen.

„MdB Marianne Schieder und ihre Mitarbeiter/innen haben sich sehr viel Mühe gegeben, mir auch wenn ich nicht mit zu einem Termin konnte, alles zu erklären und meine Fragen zu beantworten“, betonte die Studentin, die die Abgeordnete durch ihr langjähriges Engagement im BDKJ-Kinderzeltlager in Furth im Wald kennt.

Tolle und aufschlussreiche Gespräche mit anderen SPD-Politikern und Politikerinnen wurden durch das Praktikantenprogramm der SPD-Bundestagsfraktion organisiert. Dieses konnte nur online stattfinden, doch das war angesichts der aktuellen Lage die einzig sinnvolle Alternative. Für die Praktikant/innen war es trotzdem eine fantastische Möglichkeit Bundespolitiker/innen hautnah, wenn auch nur auf dem Bildschirm, zu erleben.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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