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MdB Marianne Schieder unterstützt Aktion “Wir brechen das Schweigen”

Frauen
21. November 2019
Die SPD-Abgeordneten Marianne Schieder (links) und Gülistan Yüksel setzen mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey zur Aktion “Wir brechen das Schweigen” aufgerufen. MdB Marianne Schieder beteiligte sich wieder an der Fotoaktion:  „Betroffene Frauen sollen wissen, dass sie auf dem Weg aus der Gewalt nicht allein sind und dass es Unterstützungsangebote gibt.“

Das Thema ist nach wie vor aktuell. Gewalt droht Frauen oft gerade dort, wo sie sich besonders geborgen fühlen sollten: zu Hause. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft eine Rolle. Obwohl es sich um ein Problem aller gesellschaftlicher Schichten handelt, wird viel zu oft über Gewalt gegen Frauen geschwiegen. Die Folge: Betroffene Frauen scheuen sich davor, Hilfe zu suchen oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können.

MdB Marianne Schieder: „Die Gewalt findet in der Mitte der Gesellschaft statt. Noch immer ist das Thema ein Tabu. Nur jede fünfte Betroffene wendet sich an eine Beratungs- oder Unterstützungseinrichtung. Es gibt viele wichtige Einrichtungen, die Frauen unterstützen, sich dauerhaft aus einer Gewaltsituation zu befreien. Ein besonderes Unterstützungs- und Beratungsangebot ist das Hilfetelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘, das an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr erreichbar ist.“

Wichtig ist es der SPD-Politikerin darum, das bundesweite Hilfetelefon bekannt zu machen. Dieses sei eine wichtige erste Anlaufstelle für Frauen, weil dort in aller Vertraulichkeit Unterstützung angeboten würde. „Das Hilfetelefon ermöglicht allen Betroffenen einen Zugang zum Beratungsangebot“, unterstreicht MdB Marianne Schieder. Allein 2018 habe es rund 42.000 Beratungskontakte gegeben. In 59 Prozent der Fälle sei häusliche Gewalt der Anlass für ein Gespräch gewesen.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben angesiedelt. Unter der Rufnummer 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de können sich Betroffene, aber auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und Fachkräfte beraten lassen – anonym, kostenlos, barrierefrei, in Gebärdensprache und in 17 Fremdsprachen.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
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Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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