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MDB MARIANNE SCHIEDER GARTULIERT DER STADT WALDMÜNCHEN ZUR AUFNAHME IN DAS PILOTPROGRAMM „DEMOKRAFIEFSTE KOMMUNE“

Wahlkreis
07. Oktober 2021

PRESSEMITTEILUNG VOM 07.10.201

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hat heute Herrn Ersten Bürgermeister Markus Ackermann zur erfolgreichen Bewerbung für das Pilotprogramm „Demografiefeste Kommune“ des Freistaats gratuliert.
Sie schreibt:
„Mit großer Freude habe ich heute von der Aufnahme der Stadt Waldmünchen in das Pilotprogramm „Demografiefeste Kommune“ des Freistaats Bayern gelesen. Das ist eine sehr gute Nachricht! Dazu beglückwünsche ich Sie, die Stadträtinnen und Stadträte und die Bürgerinnen und Bürger Waldmünchens sehr, sehr herzlich.


Der demografische Wandel stellt besonders die Städte und Kommunen in ländlichen Regionen vor große Herausforderungen und wirkt sich in Kommunen auf dem Land ganz anders aus, als in Großstädten. Die Überalterung und der Bevölkerungsrückgang haben im ländlichen Raum massivere Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme, die ärztliche Versorgung, den Einzelhandel, die regionale Wirtschaft, auf die gesamte Infrastruktur und nicht zuletzt auf die touristische Attraktivität.
Diese enormen Herausforderungen können nur gesamtgesellschaftlich und mit viel bürgerschaftlichem Engagement bewältigt werden. Dafür wünsche ich Ihnen viel Erfolg und eine glückliche Hand für weitere zukunftsweisende und praxisnahe Konzepte. Wenn ich Sie in irgendeiner Weise unterstützen kann, melden Sie sich bitte.“


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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