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„KINDER GEHÖREN IN DIE SCHULE, NICHT IN DEN KRIEG!“

Auswärtiges, Entwicklung und Menschenrechte
12. Februar 2021

PRESSEMITTEILUNG vom 12.02.2021

Weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

MdB Marianne Schieder engagiert sich online am Red Hand Day:

Der Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten (Red Hand Day) ist ein jährlich am 12. Februar begangener internationaler Gedenktag, mit dem an das Schicksal von Kindern erinnert wird, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten missbraucht werden.

Das Symbol des Welttages, die rote Hand, steht dabei für das Nein zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldatinnen und Kindersoldaten.

„Rund 250.000 Kinder und Jugendliche werden weltweit in den Kriegen der Erwachsenen in tödliche Kämpfe geschickt, müssen lebensgefährliche Botengänge übernehmen oder Sklavendienste leisten. Kindersoldatinnen werden häufig Opfer sexualisierter Gewalt“. Darauf weist die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder eindringlich hin. „Kinder werden in vielen Konfliktgebieten der Welt als Soldaten missbraucht – mit gravierenden Folgen. Ihrer Kindheit beraubt, oftmals von den Eltern verstoßen, finden sie kaum ins gesellschaftliche Leben zurück. Kinder gehören in die Schule, nicht in den Krieg!“.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der Red Hand Day 2021 vor allem online statt. Auch in diesem Jahr unterstützte die Abgeordnete die Aktion und postete ihren Handabdruck samt Forderung auf Instagram und Facebook zusammen mit dem Hashtag #RedHandDay, um so ein Zeichen zu setzen.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
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Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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