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INTERNATIONALER TAG GEGEN GEWALT AN FRAUEN – MDB MARIANNE SCHIEDER UNTERSTÜTZT AKTION „WIR BRECHEN DAS SCHWEIGEN“

Frauen
25. November 2022

PRESSEMITTEILUNG vom 25.11.2022

Am 25. November findet jährlich der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Er wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen mit dem Anliegen, den Gewalt- und Menschenrechtsschutz von Mädchen und Frauen zu stärken. Zu diesem Anlass möchte das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen” unter dem Motto „Wir brechen das Schweigen“ ein solidarisches und deutliches Zeichen setzen.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder beteiligte sich wieder an der Fotoaktion: „Betroffene Frauen sollen wissen, dass sie auf dem Weg aus der Gewalt nicht allein sind und dass es Unterstützungsangebote gibt.“

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter: Schläge, Drohungen, Stalking, Hass im Netz – das sind nur einige Formen von Gewalt, denen Frauen in Deutschland tagtäglich ausgesetzt sind. Jede dritte Frau erfährt in ihrem Leben körperliche, sexualisierte oder psychische Gewalt; jede vierte Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner. Obwohl es sich um ein Problem aller gesellschaftlichen Schichten handelt, wird viel zu oft über Gewalt gegen Frauen geschwiegen. Die Folge: Betroffene Frauen scheuen sich davor, Hilfe zu suchen oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können.

MdB Marianne Schieder: „Es gibt viele wichtige Einrichtungen, die Frauen helfen, sich dauerhaft aus einer Gewaltsituation zu befreien. Ein besonderes Unterstützungs- und Beratungsangebot ist das Hilfetelefon ‚Gewalt gegen Frauen‘, dass an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr erreichbar ist.“

Wichtig ist es der SPD-Politikerin darum, das bundesweite Hilfetelefon bekannt zu machen. Dieses sei eine wichtige erste Anlaufstelle für Frauen, weil dort in aller Vertraulichkeit Unterstützung angeboten werde. „Das Hilfetelefon ermöglicht allen Betroffenen einen Zugang zum Beratungsangebot“, unterstreicht MdB Marianne Schieder. So habe es 2021 rund 54.000 Beratungskontakte gegeben – dies entspreche einem Anstieg von fünf Prozent gemessen am Vorjahr. In 60 Prozent der Fälle sei häusliche Gewalt durch den (Ex-)Partner der Anlass für ein Gespräch gewesen.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben angesiedelt. Unter der Rufnummer 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter http://www.hilfetelefon.de können sich Betroffene, aber auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und Fachkräfte beraten lassen – anonym, kostenlos, barrierefrei, in Gebärdensprache und in 17 Fremdsprachen.


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