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Im Zentrum der Politik – Schüler des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach besuchen Deutschen Bundestag

Besuch im Bundestag
20. Februar 2019
Schulklassen des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach besuchen MdB Marianne Schieder in Berlin

Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder besuchten diese Woche Schülerinnen und Schüler des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach den Deutschen Bundestag. Was sonst theoretischer Unterrichtsstoff ist, konnten die Jugendlichen nun vor Ort erleben und einen Blick hinter die Kulissen der Bundespolitik werfen.

Nach einem informativen Vortrag auf der Besucherebene des Plenarsaals ging es zu einem einstündigen Informationsgespräch mit MdB Marianne Schieder. Die Abgeordnete informierte über ihren Weg zur Politik sowie ihren Arbeitsalltag in Berlin und im Wahlkreis. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit über aktuelle politische Themen zu sprechen und ihrer Abgeordneten Fragen zu stellen. Unter anderem ging es in der Diskussion darum, wie man mehr Frauen für Politik begeistern könne.

MdB Marianne Schieder verwies auf ihren eigenen Werdegang und ermunterte die Schülerinnen: „Nur Mut, sage ich, traut euch was Mädels. Überlasst das Feld nicht nur den Männern!”

Das mehrstündige Programm endete mit einem Besuch der Kuppel des Reichtages, wo die Schülerinnen und Schüler einen 360 Grad Blick auf Berlin genießen konnten.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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