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Im Herzen der deutschen Demokratie – Rundinger Martin Speckner arbeitete bei MdB Marianne Schieder

Praktikum im Bundestag
14. März 2018

Wie arbeitet der Deutsche Bundestag? Wie wird Politik in Deutschland gemacht? Um diese Fragen zu beantworten, arbeitete der Rundinger Martin Speckner vier Wochen lang im Berliner Büro der SPD-Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Geschäftsführerin der SPD- Bundestagsfraktion Marianne Schieder.

Dabei wurde dem Studenten der Physik und der Politikwissenschaft bewusst, dass die Arbeit als Abgeordnete sehr viel umfangreicher und härter ist, als er sich das vorgestellt hätte. Denn der Tages- bzw. Wochenplan der Parlamentarierin ist immer voller Sitzungen in Arbeitsgruppen oder Ausschüssen. Die bloße Anwesenheit bei Debatten im Plenum des Bundestags genüge nicht, weiß der Student inzwischen zu berichten. Ein Arbeitstag während einer Sitzungswoche beinhalte meistens über zwölf Stunden Arbeit, beschreibt Speckner den Tagesablauf von Marianne Schieder.

 

In den vier Wochen in Berlin passierte auf der politischen Bühne so einiges, was dem Studierenden sicherlich in Erinnerung bleiben wird. Es sei eine sehr aufregende Zeit für ein politisches Praktikum in Berlin gewesen, sagt Martin Speckner. So erlebte der 22-Jährige sowohl die finale Phase der Regierungsbildung, als auch die Wahl der Kanzlerin und die Vereidigung des neuen Kabinetts live.

 

Das Team von Marianne Schieder, um die wissenschaftlichen Mitarbeiter Uli Geißler und Felix Engelhard, nahmen ihn herzlich auf und standen ihm immer mit Rat und Tat zur Seite. Beeindruckt war er außerdem von MdB Marianne Schieder, die trotz des hohen Arbeitspensums, immer ein offenes Ohr für ihren Praktikanten hatte und ihn zu zahlreichen Terminen mitnahm.

 

Für MdB Marianne Schieder ist dies eine Selbstverständlichkeit, da sie sehr schätzt, wenn junge Menschen sich mit Politik auseinandersetzen. „Für mich ist wichtig, dass junge Leute sehen können, wie Politik hier in der Hauptstadt gemacht wird und was alles zu einem laufenden Politikbetrieb dazugehört“, erklärt die SPD Politikerin. Immer wieder lädt sie Studierende und junge Politikinteressierte ein, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild ihrer Arbeit zu machen. „Es ist schön zu sehen, wie die angehenden Akademiker ihre erlernten Fähigkeiten im Berufsleben zeigen können“, freut sich Marianne Schieder über die Leistung ihres Praktikanten.

 

Für Martin Speckner war es eine sehr spannende Zeit in der Hauptstadt, die ihm deutlich machte, dass Politik viel Engagement und Durchhaltevermögen fordert. Der Student zieht ein durchweg positives Fazit aus seinem Aufenthalt in der Hauptstadt.

„Die Zeit verging wie im Flug“, so Speckner. Die angenehme Arbeitsatmosphäre im Büro, gepaart mit dem Besuch von vielen interessanten Sitzungen und Plenumsdebatten ließ die Tage schnell vorbeiziehen. Zudem hat die Hauptstadt auch kulturell sehr viel zu bieten, weshalb der Physiker und angehende Politikwissenschaftler auch die freie Zeit außerhalb des Büros genießen konnte. Insgesamt sei es eine tolle Zeit in Berlin gewesen, befand Martin Speckner, mit außergewöhnlichen Erfahrungen und vielen interessanten Bekanntschaften, auf die er nicht nur im Rahmen seines Studiums gern zurückblickt.


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