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Eschlkamerin im Deutschen Bundestag bei MdB Marianne Schieder

Praktikum im Bundestag
13. Dezember 2019
MdB Marianne Schieder mit ihrer Praktikantin Maria Antonia Kammermeier auf dem Weg zum nächsten Termin.

MdB Marianne Schieder mit ihrer Praktikantin Maria Antonia Kammermeier auf dem Weg zum nächsten Termin.

Für die siebenundzwanzigjährige Politikstudentin Maria Antonia Kammermeier aus Eschlkam ging es rund! Vier Wochen durfte sie als Praktikantin die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD Bundestagsfraktion, Marianne Schieder, begleiten.

Im Büro der Bundestagsabgeordneten wurde sie an vielen Stellen miteingebunden und konnte dort Einblicke in die Abläufe gewinnen. Zu ihrem Aufgabenbereich gehörte das Erstellen von Arbeitsmappen, die zur Vorbereitung auf Podiumsdiskussionen oder Ausschusssitzungen dienten, Recherchearbeiten z. B für Bürgeranfragen. Auch durfte sie die Bundestagsabgeordnete zu politischen Veranstaltungen und Diskussionsrunden begleiten.

Neben der Büroarbeit hielt das Praktikum viele spannende Erfahrungen für die Eschlkamerin bereit. Dabei durchlief sie ein von der SPD-Bundestagsfraktion organisiertes Praktikumsprogramm mit zahlreichen Gesprächen zu aktuellen politischen Themen.

So konnte sie mit der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Bundestagsfraktion, MdB Eva Högl, über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz diskutieren. Auch der Besuch des Willy Brandt Hauses, des Bundesrates sowie des Bundeskanzleramtes standen auf dem Programm.

Ein ganz persönliches Highlight stellte für die Studentin der Besuch der Plenardebatten dar. „Es ist spannend und aufregend, so nah am politischen Diskurs sein zu dürfen. Dass ich dabei gerade in der Haushaltswoche die Reden der sogenannten „großen Elefantenrunde“ beim Schlagabtausch der Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker live miterleben durfte, war für mich ein großartiges und unvergessliches Erlebnis.“ Immer wieder lädt MdB Marianne Schieder Politikinteressierte ein, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild ihrer Arbeit zu machen. „Es bereitet mir große Freude zu sehen, dass gerade junge Menschen eine Begeisterung für politische Themen entwickeln. Dieses Interesse durch ein Praktikum zu würdigen, ist für mich eine Herzensangelegenheit.“


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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