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Equal Pay Day am 17. März 2020. MdB Marianne Schieder: Eine Frage der Gerechtigkeit

Frauen
16. März 2020
MdB Marianne Schieder wirbt für mehr Lohngerechtigkeit (Bild: spdfraktion.de)

MdB Marianne Schieder wirbt für mehr Lohngerechtigkeit (Bild: spdfraktion.de)

Am 17. März 2020 ist Equal Pay Day – der „Tag für gleiche Bezahlung“ von Frauen und Männern. Er markiert in jedem Jahr symbolisch den Tag der geschlechtsspezifischen Lohnlücke: Während Männer bereits ab dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden, arbeiten Frauen quasi bis zum 17. März umsonst. Das entspricht einer Differenz von rund 21 Prozent des durchschnittlichen Bruttoverdienstes. 

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt auch dieses Jahr wieder die Aktion des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegen die Lohndiskriminierung von Frauen.

„Von Lohngleichheit kann auch im Jahr 2020 in Deutschland noch keine Rede sein“, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder. „Die Lohnlücke in Deutschland zwischen Männern und Frauen gehört europaweit sogar zu den größten! Es ist ungerecht, dass Frauen am Ende des Jahres 21 Prozent weniger in der Tasche haben als ihr männliches Gegenstück und das hat weitreichende Folgen. So erzielen Frauen im Laufe ihres Erwerbslebens deutlich weniger Einkommen und bekommen obendrein noch weniger Rente.“

Es sei ein Kernanliegen der SPD, für Lohngerechtigkeit zu kämpfen und die geschlechtsspezifische Lohn- und Rentenlücke zu schließen. „Besonders Frauen werden von der Grundrente profitieren. Mit ihr wird die Arbeitsleistung von Frauen endlich anerkannt und Frauen werden besser vor Altersarmut geschützt. Damit ist die Grundrente auch ein wichtiger Schritt, die Auswüchse einer noch immer nicht gleichgestellten Gesellschaft einzudämmen“, erklärt MdB Marianne Schieder.


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