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BUND UNTERSTÜTZT MUSEUM EHEMALIGE KLÖPPELSCHULE IN TIEFENBACH MIT KNAPP 14 000 EURO

Wahlkreis
03. September 2021

PRESSEMITTEILUNG vom 03.09.2021

Mit 13.804,34 Euro aus dem Soforthilfeprogramms Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021/ Programmteil „Heimatmuseen“ unterstützt der Bund das Museum ehemalige Klöppelschule in Tiefenbach.

MdB Marianne Schieder erklärt dazu: „Die Förderung für das Museum ehemalige Klöppelschule in Tiefenbach stärkt das kulturelle Angebot vor Ort. Ich freue mich sehr für die Gemeinde und die engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreiter.“

Die Förderung steht der Anschaffung technischer Geräte wie Leinwand, Beamer, Lautsprecher und Kamera zur Durchführung von Veranstaltungen im Museum zur Verfügung. Insgesamt werden über 18.000 Euro investiert.

Ebenfalls soll mit Hilfe von einer Touchscreen-Installation und einer Erweiterung des Beleuchtungssystems die Ausstellungstechnik modernisiert werden. Für die Verwaltung und Organisation des Museumsbetriebs werden zudem Geräte wie Laptops, Scanner und Luftentfeuchter benötigt.

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ ist Teil des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ des Bundes. Insgesamt stehen Mittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Bewerben konnten sich Einrichtungen in Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern, um Heimat- und Freilichtmuseen, Bodendenkmälern und archäologischen Stätten zu modernisieren.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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