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An der Seite MdB Marianne Schieders die Arbeitsweisen der deutschen Demokratie kennenlernen

Praktikum im Bundestag
22. Mai 2019
Praktikum in Berlin: MdB Marianne Schieder mit Anna Johow

Praktikum in Berlin: MdB Marianne Schieder mit Anna Johow

Einen Monat lang durfte Anna Johow neben der SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder die Abläufe des deutschen Bundestages miterleben. Bereits am ersten Arbeitstag wurde deutlich, dass sich diese vier Wochen alles andere als eintönig gestalten würden. Bei einem Praktikum im Deutschen Bundestag ist kein Tag so wie der andere. Neben Ausschusssitzungen, Pressekonferenzen und Plenardebatten gab es auch Abendveranstaltungen und Ministerien zu besuchen.

Dass Politik ein komplexes Unterfangen ist, spiegelt sich auch im Arbeitsalltag wieder. „Mir ist es besonders wichtig, jungen Menschen Politik näherzubringen und ihnen so viel wie möglich mit auf den Weg zu geben“, erklärt die Abgeordnete.

Schnell wird einem dabei die Vielschichtigkeit der politischen Arbeit vor Augen geführt. Für die Praktikantin, die eine langjährige, familiäre Verbindung nach Nabburg hat, war es möglich, hinter die Kulissen der verschiedensten Aufgabenbereiche einer Politikerin zu blicken.

Eine gute, gründliche Vorbereitung auf die Fülle der anfallenden Tagesthemen ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Als Zuhörerin wird einem schnell klar, wie stark diese von Diversität geprägt sind. Dabei förderte MdB Marianne Schieder auch stets eine aktive Teilhabe der Praktikantin an den inhaltlichen Diskussionen und die Chance, ihre Meinungen beizutragen. Zudem konnte sich Anna Johow durch das Zusammenstellen von Sitzungsmappen, Recherchieren von Hintergrundinformationen und dem Verfassen von Texten an dieser Stelle einbringen. 

So wurde in den vier Praktikumswochen die Bühne der deutschen Demokratie aus den verschiedensten Blickwinken heraus beleuchtet. Anna Johow fasst zusammen: „Es war mir auch in dieser relativ kurzen Zeit möglich, eine Fülle von lehrreichen und ehrlichen Eindrücken zu sammeln.“ Nicht nur das Kennenlernen der offiziellen Abläufe, sondern auch die intensive Auseinandersetzung über aktuelle Themen, politische Standpunkte und die ethischen Grundfragen dieser Welt, die mit der Arbeit unabdinglich einher geht, machen aus einem parlamentarischen Praktikum eine prägende Erfahrung.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
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Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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