Sie haben Fragen? Rufen Sie gerne an! Büro Berlin: 030 / 227 - 72270 - Büro Wernberg: 09604 / 931 211

Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland vom Nationalsozialismus befreit

Kultur und Medien
07. Mai 2019
MdB Marianne Schieder besucht mit der Delegation der SPD-Bundestagsfraktion besucht Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Am 8. Mai 1945 endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft in Deutschland. Durch die Befreiung der Konzentrationslager durch die alliierten Truppen wurde das Ausmaß der unvergleichlichen Menschheitsverbrechen der Nazis offensichtlich. Die SPD-Bundestagsfraktion gedenkt der Opfer und besucht mit einer Delegation die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

„Durch einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte erinnern wir insbesondere an die vielen Frauen, die in Ravensbrück gequält, misshandelt und getötet wurden. Orte wie sie zeugen noch heute von den Schrecken einer Zeit, die nie in Vergessenheit geraten dürfen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten treten allen Tendenzen entgegen, die die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus verharmlosen wollen“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder.  

Mit dem neuen Bundesprogramm „Jugend erinnert“ würden Gedenkstätten bei ihrer Arbeit unterstützt, so die Abgeordnete. Noch in diesem Jahr würden damit innovative Bildungsprojekte, internationale Besuche von Gedenkorten und Ausbildungsprogramme mit 7 Millionen Euro gefördert.

„Vor allem junge Menschen wollen wir zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte motivieren, damit sie die Erinnerung bewahren und sich die Grausamkeiten, die dem 8. Mai vorausgingen, nie mehr wiederholen“, unterstreicht MdB Marianne Schieder.


Kategorien

Archiv

Videos

Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


Um dieses Video von YouTube wiederzugeben, werden auch personenbezogene Daten an YouTube weitergeleitet.
YouTube Datenschutzerklärung