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25 Jahre als Abgeordnete – Marianne Schieder feiert Jubiläum

Gremien, SPD
25. September 2019
Wahlplakat für die Landtagswahl 1994

Heute vor genau 25 Jahren, am 25. September 1994, fand eine für Marianne Schieder, MdB sehr folgenreiche Landtagswahl statt.

Die Abgeordnete blickt zurück: „Als noch sehr junge Kandidatin und im Grunde Quereinsteigerin in die Politik konnte ich auf Anhieb ein Landtagsmandat erringen. 11 Jahre durfte ich die bayerische Politik in der SPD-Landtagsfraktion mitgestalten bis ich 2005 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Dem gehöre ich nun auch schon wieder 14 Jahre an. Wie doch die Zeit vergeht! Herzlichen Dank allen Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen. Ich bin sehr dankbar für diese 25 Jahre.“

„Politik ist keine einfache Sache“, resümiert Marianne Schieder: „Trotzdem macht es mir auch nach all den Jahren noch sehr viel Freude, für die Demokratie, für unser Land und vor allem für unsere Oberpfälzer Heimat mitgestalten und mitentscheiden zu dürfen. Ich freue mich auf alles das, was noch kommen wird!


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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