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MdB Marianne Schieder ist neue Chefin der bayerischen SPD-Landesgruppe

Gremien
11. Dezember 2019
Der neue Landesgruppenvorstand (v.l.n.r. Karl-Heinz Brunner, Marianne Schieder, Dr. Bärbel Kofler, Bernd Rützel)

Der neue Landesgruppenvorstand (v.l.n.r. Karl-Heinz Brunner, Marianne Schieder, Dr. Bärbel Kofler, Bernd Rützel)

Die Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion hat am 10.12.2019 die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie folgte damit auf Martin Burkert, der zum Jahreswechsel aus dem Deutschen Bundestag ausscheidet.

Seit 2005 ist Marianne Schieder Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Schwandorf-Cham (Oberpfalz). Ab 2010 war sie stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführerin der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion. Sie ist Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion sowie Mitglied im Ältestenrat des Deutschen Bundestags.

„Ich freue mich über das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen und werde alles dafür tun, dass die Interessen der bayerischen Bürgerinnen und Bürger durch uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Berlin bestmöglich vertreten bleiben“, betont Marianne Schieder.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Dr. Karl-Heinz Brunner aus Neu-Ulm (Schwaben) und Dr. Bärbel Kofler aus Traunstein (Oberbayern) im Amt bestätigt. Ab sofort verstärkt zudem Bernd Rützel aus dem Landkreis Main-Spessart/Miltenberg (Unterfranken) als Vizevorsitzender den Landesgruppenvorstand.

Die Vorstandswahlen der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion finden alle zwei Jahre statt.

Marianne Schieder folgt auf den langjährigen Landesgruppenvorsitzenden Martin Burkert, der den Bundestag zum neuen Jahr verlässt und als stellvertretender Vorsitzender zur Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wechselt. 2005 zog er für den Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach in den Bundestag ein und war ab 2010 Vorsitzender der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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