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MdB Marianne Schieder als Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion bestätigt

Gremien
25. September 2019
Der neu gewählte Geschäftsführende Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion mit MdB Marianne Schieder (2. von rechts), Bild: Andreas Amann

Der neu gewählte Geschäftsführende Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion mit MdB Marianne Schieder (2. von rechts), Bild: Andreas Amann

Die SPD-Bundestagsfraktion hat am Dienstagabend (24.09.) MdB Marianne Schieder in ihrem Amt als Parlamentarische Geschäftsführerin bestätigt. Die Abgeordnete aus dem Wahlkreis-Schwandorf Cham wurde damit erneut Mitglied im Geschäftsführenden Fraktionsvorstand, der die Arbeit der SPD-Abgeordneten im Bundestag koordiniert.

„Ich freue mich über das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen und auf die Fortsetzung meiner Arbeit. Wir haben als Fraktion hart gearbeitet und innerhalb der Großen Koalition viel geschafft. Das hat vielen Menschen im Land genutzt, beispielsweise gibt es wieder mehr Gerechtigkeit für gesetzlich Krankenversicherte, weil sich die Arbeitgeber wieder zur Hälfte an den Beiträgen beteiligen müssen. Ein Beispiel, das zeigt: Die Fraktion leistet gute Arbeit. Darauf ruhen wir uns nicht aus. Jetzt geht es um wichtige Zukunftsaufgaben, wie das Klimaschutzgesetz, die Grundrente oder einem Gesetz für bessere Löhne in der Pflege. Gerne leiste ich dafür wieder meinen Beitrag.“

Zu Beginn und zur Mitte jeder Legislaturperiode wählt die SPD-Bundestagsfraktion ihr Führungspersonal. Als Parlamentarische Geschäftsführerin zählt Marianne Schieder zu den „Managern des Parlaments“. Sie organisiert in enger Abstimmung mit der Fraktionsführung das Alltagsgeschäft zwischen Fraktion und Parlament.

„Wir sind dafür verantwortlich, dass es hinter den Kulissen läuft, also dass die internen Abläufe der Bundestagsfraktion funktionieren.
So gehört zum meinem Bereich ein breites Spektrum an Zuständigkeiten. Von der Organisation von Veranstaltungen über die Poststelle bis zur Druckerei. In all diesen Bereichen habe ich es mit hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu tun. Auch aus diesem Grund macht mir die Arbeit großen Spaß.
Gemeinsam mit meinen drei PGF-Kolleginnen und Kollegen teile ich mir auch den Plenardienst und bin damit zuständig für die Sicherstellung der Präsenz im Plenum“, unterstreicht Marianne Schieder.


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Mit der 1. Lesung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer “#Stiftung Orte der deutschen #Demokratiegeschichte” leistet der Deutsche Bundestag einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Diese Stiftung und das dazugehörige Rahmenkonzept haben die Aufgabe der finanziellen Förderung, der Beratung und Unterstützung bestehender und noch aufzubauender Erinnerungsorte und bundesweit agierender Netzwerke, ebenso wie die Kooperation mit thematisch einschlägigen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen und Einrichtungen.
Glücklicherweise dürfen wir in unserem Land in Frieden und Freiheit leben, auf einen funktionierenden Rechtsstaat vertrauen, einen erheblichen Wohlstand genießen und sind Teil eines vereinten Europa. Das verdanken wir unserer Demokratie!
Unsere Demokratie ist gefestigt und dennoch zerbrechlich und muss immer verteidigt werden. Sie ist keine Selbstverständlichkeit! Sie war es nie – und sie darf auch nie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Unsere Demokratiegeschichte ist wechselvoll. Immer wurde hart für einen demokratischen Staat gerungen und gekämpft. Es gab Versuche, neue Anläufe, aber auch große Rückschläge. Und all diese Versuche müssen uns heute Vorbild, Beispiel und Auftrag sein!
Es gibt viele Orte in unserem Land, die nicht nur Ereignisorte sein sollten, sondern zu Lernorten der Demokratie werden müssen, wie etwa das Hambacher Schloss, der Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain, die Frankfurter Paulskirche, die Erinnerungsstätte Rastatt, das Weimarer Nationaltheater, Herrenchiemsee, die Nikolaikirche in Leipzig und viele weitere mehr.
Ziel des Gesetzes ist es nun, mit der Errichtung einer „Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ der Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland Sichtbarkeit zu verleihen, Verständnis für Ursachen und Wirkungen zu wecken, das Wertefundament der freiheitlichen demokratischen Grundordnung anschaulich und breitenwirksam zu vermitteln und den Wert eines demokratisch verfassten Gemeinwesens noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Damit ist heute ein guter und wichtiger Tag für die Demokratie in Deutschland!


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